Gemeinwohl

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Immer sind die Anderen schuld.  Wir zeigen nach USA, nach Russland, zeigen auf den oder jenen. Und dieses oder jenes Unternehmen. Fangen wir bei uns selbst an. Gerade im Wirtschaftlichen. Wann haben Sie das letzte Mal jemandem etwas von Herzen gerne geschenkt oder als Unternehmen Ihren Mitarbeitern entsprechende Wertschätzung entgegengebracht?

Zum Wohle Aller oder zum Wohle eines Anderen zu handeln beginnt bei einem selbst. Auch im Unternehmen. Der österreichische Wirtschaftsjournalist Christian  Felber hat bereits im Jahr 2010 sehr gut beschrieben, wie Unternehmen durch die Integration eines achtsamen Leitbildes zum Wohle Aller, und das messbar, dem Gemeinwohl und damit zum Wohle Aller dienen können. Diesem Gedanken der sogenannten Gemeinwohl-Ökonomie dient heute mein Buchtipp in meinem Blog-Post.

Mehr als tausend Privatpersonen, Politiker/innen, Initiativen und Unternehmen haben sich der Idee angeschlossen, die Gemeinwohl-Bilanz wurde mit über hundert Pionier-Unternehmen präzisiert, zahlreiche Regionalgruppen in Deutschland, Österreich und Italien sind mittlerweile aktiv geworden.

Und es gibt immer mehr, die dieser Idee folgen und ihr Unternehmen ein neues Leitbild im Sinne der Gemeinwohl-Ökonomie geben. Und dies in einer Gemeinwohl-Bilanz auch messbar auswerten.

Zentrale Werte in der Gemeinwohl-Ökonomie sind Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit, Mitbestimmung und Transparenz.  Dies sind meines Erachtens Werte, die zukunftsfähig und notwendig sind. Auch im Sinne der nachfolgenden Generation, die Werte vorgelebt sehen will und die Arbeitgeber sucht und braucht, die Halt und Orientierung bieten.

Ich bin Fan der Gemeinwohl-Ökonomie. Und ich denke, dass hier noch sehr viel Gutes daraus entstehen wird. Auch Wachstum. Denn Wachstum, insbesondere gesundes Wachstum, ist notwendig und gut.

Meine sonstigen Buchtipps im Bereich „Ökonomie, Finanzen, Wirtschaft“


Fotorechte: Photographic „Sunset Lilac“ (Titelbild) © Sabine Hauswirth Germany;  Buchtitelfoto „Gemeinwohlökonomie“: bezogen aus Amazon PartnerNetSiteStripe

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2 Kommentare auch kommentieren

  1. Martina Niggl sagt:

    Genau meine Einstellung! Hoffentlich kommen immer mehr Menschen, die ja letztendlich auch die Entscheider in Unternehmen sind, zu dieser Erkenntnis. Es gilt nach wie vor: „leben und leben lassen“.
    Viele Grüße,
    M. Niggl

    1. Sabine sagt:

      Das ist schön, dass Du das so siehst, Martina – ich denke, viele Unternehmen werden sich zukünftig in sogenannte „caring Companies“ und „non-caring-Companies“ unterscheiden lassen müssen. Und klar ist auch, dass gute Fachkräfte und Mitarbeiter sich die ersteren Unternehmen aussuchen werden….

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