Immobilien als Zukunftssicherung? Es kommt darauf an.

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Der fatale Irrglaube, sein Geld ausschließlich in Immobilien zu stecken, bedeutet, in vermeintliche Sicherheiten zu investieren. Zukünftige Nachfrager nach Immobilien sind die junge Generation. Ob die noch so leben wollen oder können wie ihre Eltern, bleibt fraglich. Aber eines ist sicher: der Demographie-Faktor zeigt, dass „die Jungen“ ganz wenige sind und „die Alten“ sehr viel. Die Nachfrage nach Immobilien wird in Zukunft sicherlich stark von individuellen Wünschen, aber auch Zwängen beeinflusst: Finanzen, Energie, Lebens-Stile, Altersentscheidende Kriterien.
Deshalb gilt bei Immobilien als Entscheidungsgrundlage: Top-Lage, Preis, oder aber: Lage egal, dafür extrem preiswert und renovierungs-wert, oder aber: energetisch-autarkes Wohnen.

Und: wer sich überschuldet und am extremen Limit finanziert, geht ein hohes Risiko ein. Deshalb sollten Baufinanzierungen extrem gut durchdacht und berechnet werden und die Rechnungen auch einmal von unabhängigen Finanzexperten durchleuchtet und Finanzierungs-Alternativen gerechnet werden.

Insoweit sehe ich Immobilien zwar als eine sehr stabile Grundlage für Zukunftssicherung, aber nur wenn Risiken durchschaut und reduziert wurden. Wenn die Risiken zu hoch sind, dienen Immobilien nicht der Zukunftssicherung.


Sabine Hauswirth

„Warum ich über Bauen & Wohnen schreibe:

vor meiner Zeit als Finanzexpertin war ich über 10 Jahre Baurechtsexpertin im Öffentlichen Dienst und habe neben Baugenehmigungen, Petitionen-Bearbeitungen, Bebauungsplänen/städtebauliche Konsequenzen und vieles mehr bearbeitet. Als Finanzexpertin habe ich mich dann intensiv mit Altersvorsorgeplanung und Ruhestandsmanagement, aber auch mit Baufinanzierungen, beschäftigt. Als Innovatorin habe ich all diese Themen immer in Verbindung mit Zukunts- und Trendforschung gebracht.“

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