Influencer Marketing durch diesen Blog (editiert)

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Mein Blog ist ab 1. Februar 2017 im Sinne von Sponsored Content und Influencer Marketing eröffnet. Die letzten drei Jahre habe ich erst einmal diesen Blog mit Inhalt gefüllt, damit jeder meiner Fans und Follower sieht, wer ich bin, wie ich schreibe und was ich zu sagen habe. Jedes Unternehmen, das zu meinen Inhalten passt und mit dem ich eine authentische Verbindung sehe, kann den Blog sponsern. Ich finde das eine gute Möglichkeit im Sinne einer Win-Win-Situation. Dabei werde ich jedoch im Sinne des Pareto-Prinzips maximal 20 Prozent Sponsored Content ermöglichen, um zu 80 Prozent frei von Sponsored Content zu sein. Dies bewahrt mir eine gewisse Unabhängigkeit, wenngleich jedem und auch mir bewusst ist, dass Sponsoring immer eine Verbundenheit herstellt, die echte Unabhängigkeit schon allein aufgrund dieser Verbundenheit gar nicht mehr beinhalten kann. Das ist schon aus rein logischen Gesichtspunkten so. Daher mache ich alles transparent: wer Sponsor von Blog-Posts, Bildern und Haupt-Sponsor ist, also den 3 Möglichkeit für Influencer Marketing über meinen Blog.

Mein Media Kit 2017 ist seit geraumer Zeit hier online. Vorsorglich zeige ich aber alle Details, die man als Sponsor wissen sollte, hier als Informationen auf.

(1) Media Kit

(2) Es gibt 3 Möglichkeiten für Sponsoring:

ERSTENS: einen einzelnen oder mehrere Blog-Posts zu sponsern – es wird eine inhaltliche Vorbesprechung gemacht, aber keine Vorgabe hinsichtlich des redaktionellen Inhaltes. Damit man erkennt, welcher Blog-Post gesponsert ist, mache ich das transparent: das Titelbild erhält unten rechts einen Vermerk „sponsored“ – hier ein Beispiel-Post mit dem entsprechenden Vermerk (dies hier ist ein echter Blog-Post, den ich nur exemplarisch mit „sponsored“ in dieser Grafik versehen habe, um das zu veranschaulichen). Aus dem Blog-Post geht dann hervor, um welches Unternehmen es sich handelt, das als Sponsor auftritt.

post-sponsored_ergaenzt

ZWEITENS: ein „schwarzes Loch“ sponsern – in diesem Blog gibt es einige Blog-Posts ohne Bilder – diese sind rein „zufällig“ entstanden, weil beim Export des Blogs von meiner Haupt-Webseite hier auf diese eigene neue Seite „Lichtscheune“ ein paar Bilder nicht exportiert wurden. Und das hat mir nachträglich dann aber die Idee gebracht, das nun so zu nutzen im Sinne von „Sponsoring der schwarzen Löcher“ – was heißt das? Ich fotografiere und biete in unterschiedlichen Fotografie-Portalen meine Fotos an. Wer ein Foto per Lizenzgebühr erwerben mag, erhält dann das Recht, hier auf einem der Blog-Posts ein schwarzes Loch seiner Wahl zu füllen. Das schwarze Loch wird mit diesem Foto gefüllt und das Foto erhält den Vermerk „Foto /Photographic sponsored by (…)“. In diesem Fall hat der Text zum Bild zugehörigen Blog-Posts nicht zwingend etwas mit dem Sponsor zu tun – der Sponsor allerdings hat, weil es sich um Blog-Texte aus der Vergangenheit handelt, eine Affinität dazu, sonst würde er ja nicht dazu das Titelbild sponsern. Wichtig: wenn es im Blog-Post bereits um ein erwähntes Unternehmen handelt, vergebe ich ausschließlich an das dort genannte Unternehmen das Bild-Sponsoring, um Wettbewerbs-Verzerrung oder Konkurrenz-Situationen zu vermeiden.schwarze-loecher-fuer-sponsoren schwarze-loecher-fuer-sponsor

DRITTENS: auf der Startseite kann man als Hauptsponsor meines Blogs (Jahresbeitrag) auftreten. Dazu wird hier das Logo des Sponsors aufgeführt werden. startseite-mit-sponsoren_er

Das Media Kit enthält alle Kategorien und entsprechende Branchen, die zu meinem Blog passen. Ich beziehe mich beim Sponsoring auch auf ein paar Empfehlungen von Frau Manuela Rousseau, Professorin für Sponsoring am Institut für Kultur- und Medienmanagement an Hamburgs Hochschule für Musik und Theater und Leiterin der Abteilung Corporate Social Responsibility bei Beiersdorf (Hamburg). die folgende sechs Punkte beim Sponsoring empfiehlt(Quelle: ZEIT-Magazin/Beilage)

  1. Sinnhaftigkeit: es muss inhaltliche Berührungspunkte zwischen Sponsorgeber und -nehmer geben.
  2. Medienrelevanz: Taucht das Projekt nie in den Medien auf, ist die Sache für den Sponsorgeber uninteressant.
  3. Kontinuität: Sponsoring ist ein langfristiges Vorhaben (Anmerkung von mir: beim Blog-Sponsoring sehe ich die Langfristigkeit nicht als so bedeutend wie beim herkömmlichen Sponsoring – ist jedoch von Vorteil für beide Parteien, wenn Langfristigkeit gewünscht ist).
  4. Integration: Sponsoringmaßnahmen müssen in ein Kommunikationskonzept eingebunden sein.
  5. Neutralität: der Sponsorgeber darf keinen inhaltlichen Einfluss nehmen.
  6. Erfolgskontrolle: Um über Erfolg und Misserfolg entscheiden zu können, muss es erst konkrete Ziele geben.

(3) Einfluss über Influencer Marketing: Was bei fast allen Bloggern üblich ist, ist die Zahl der Follower – also die vermeintliche Messbarkeit des Einflusses. Dies übernehme ich nicht als Maßstab. Denn wer sich einmal mit dem Pareto-Prinzip beschäftigt hat, wird sich von absoluten Zahlen nicht wirklich beeinflussen lassen. Auch ich nicht.

Ich freue mich darauf!

Herzlichst, Eure und Ihre Sabine Hauswirth


Fotonachweise: Titelfoto „Company with blue fassade“ , Photographics © Sabine Hauswirth Germany;


Nachtrag am 22. Januar 2018:

Das war ein kurzes Jahr im Bereich Sponsored Content Marketing. Ich habe in der Zeit 6 Sponsored Content Beiträge gemacht in Form von Produkttests sowie dem Besuch eines Events, über das ich berichtete. Diese Form des Marketing ist sicherlich mittlerweile üblich und für mich eine wichtige Erfahrung, auch um mein Beratungs-Angebot des ‚Social Media Risikomanagements‘ sinnvoll ergänzen zu können. Das Marketing über Sponsoring halte ich weiterhin für eine gute Sache – so sehe ich die Weiterentwicklung von Influencer Marketing durch persönliche Bindung in Form von z.B. „Markenbotschafter im Unternehmen“ oder als „Regionale Markenbotschafter“ authentischer und glaubwürdiger an als die nicht-persönliche Form des Sponsored Content.

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