Ist Glück Knäckebrot?

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Die eiermilchlegende Wollmilchsau oder die wollmilchgebende Eierkuh, gibt es die tatsächlich?  Nein, natürlich nicht, aber es geht um Leichtigkeit, Einfachheit im Leben und nicht um Begrifflichkeiten. Es geht darum, die eigenen Ziele im Leben festzustecken. Und auch groß zu denken. Und über das Thema „Funktionieren“ oder „Leben“  oder „Wohlstand trotz Leichtigkeit“ nachzudenken.

Gibt es Wohlstand und Leichtigkeit zugleich? Ist weniger tatsächlich mehr? Ist Wohlstand überhaupt möglich in der heutigen Zeit, wenn ich den Ballon leichter mache? Ehrliche Antwort: es kommt darauf an. Es kommt immer auf Ihren Standpunkt an. Wer Millionär sein will, muss es anders angehen. Ein Millionär darf vor allem eines nicht haben: Angst vor Reichtum. Deshalb kommt es immer auf den Standpunkt an. Jeder MUSS sein eigenes GLÜCK selbst definieren. Für den einen ist Arbeit alles. Für den Anderen ist Freizeit alles. Für den anderen wiederum Geld alles. Also geht es darum, die eigene subjektive Glücks-Formel zu definieren. Und dann eine geeignete Strategie zu finden.

Ich denke aber, jeder von uns hat Wohlstand und Glück zugleich verdient. Nur wer sich Fülle nicht vorstellen kann, ist arm. Und das ist total unabhängig vom Geldbeutel. Jedenfalls suchen aktuell sehr viele Menschen nach Leichtigkeit in ihrem Leben. Die Frage ist einfach nur: was verstehen Sie selbst unter Leichtigkeit oder Vereinfachung oder Reduktion? Ist es immer die Zeit, die wir reduzieren wollen? Oder ist es die Qualität, mit der wir die Zeit füllen wollen? Oder ist es einfach nur die Konzentration auf das, was uns wichtig ist?

Mein Ansatz ist ein strategischer: wer sich klar darüber ist, war für ihn/sie persönlich Glück bedeutet, der wird relativ schnell eine Strategie dafür finden.

Und das ist unabhängig vom Geldbeutel. Außer den Menschen, die wirklich um ihre Existenz kämpfen. Da geht es um ganz andere Themen. Aber es gibt so viele Vermögende, die sich arm fühlen und ständige Existenzängste haben. Und solche, die sich reich fühlen, obwohl sie nicht reich im gesellschaftlichen Sinne sind.

Wer noch auf der Suche ist, der kann die Strategie erarbeiten. Mit Leichtigkeit. Und das Glück dazu. Denn dies ist unser Hauptantrieb im Leben. Und Wohlstand geht einher mit dem Glück. Wohlstand ist für die gesamte Gesellschaft notwendig. Und hat auch mit Wohlbefinden zu tun. Gier und Geiz allerdings töten diese guten Gefühle. Also THINK POSITIVE.

Und rechne!!

Mir ist in all meinen Seminaren und Beratungen wichtig aufzuzeigen, dass Leichtigkeit im Leben machbar ist, dass dies aber nur mit einer entsprechenden Finanzstrategie geht. Ob einen Geld interessiert oder nicht – es wäre sinnvoll, sich mit dem Thema ernsthaft auseinanderzusetzen. In Zeiten von Banken- und Schuldenkrise sparen wir uns in Niedrigzinszeiten arm. Da ist – egal wie unser Vermögen ausschaut – umso wichtiger, vermeintliche Sicherheiten zu hinterfragen und zu rechnen.

Die meisten Lebensziele in Sachen Geldanlage und Versorgungslücken-Deckung werden in Deutschland nicht erreichbar. Das klingt besorgniserregend, ich selbst bin aber unverbesserliche Optimistin. Jeder sollte einfach das tun, was er kann. Aber dann richtig. Beispielsweise wird durch die Inflationsrate bei Festgeldern so viel Geld vernichtet, und das halte ich persönlich für weitaus drastischer als das Nicht-Erreichen einer gewünschten Versorgung. Wichtig ist aber, dafür zu sorgen, dass es im Alter dann doch irgendwie reicht. Das geht auch durch Prävention, indem man sich schon von vorneherein auf die Reduktion von Kosten einlässt und dies durch einen gewissen Verzicht  – sei es Konsumverzicht oder Verzicht auf sehr großen Wohnraum oder Ähnliches – wahr macht. Denn ohne dies wird die Versorgung im Alter dann einfach etwas schwieriger. Die Variante ist Erhöhung des Einkommens. Wo dies nicht machbar ist, muss umgedacht werden.

In meinem nächsten Post berechne ich die Auswirkung von Inflation in Verbindung mit der unterschiedlichen Verzinsung von Geldanlagen und deren Auswirkung auf die Versorgungslücken.

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