Life Cycle

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Lebenszeit ist Zyklen unterworfen. Jede Phase und jeder Zyklus bringen andere Anforderungen an Ressourcen, an Aufwand, Einsatz und Gestaltung mit.  Je komplexer die einzelnen Zyklen ausfallen, umso schwieriger bleibt es, den Überblick zu behalten.

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Dazu kommen immer wieder die Herausforderungen gesellschaftspolitischer Art: Terror, Rechts-Ruck und viele andere Schwierigkeiten, die teilweise unüberwindbar erscheinen. Deshalb bleibt Lebensgestaltung, so wie ich das sehe, ein Projekt, das sich in einzelne Lebenszyklen einteilen lässt. Und was die Stimmung und die Widerstandskraft angesichts vieler Herausforderungen betrifft – so sehe ich das in der Notwendigkeit einer alltagstauglich eingebauten Mentalhygiene. Oder noch anders ausgedrückt: einem strategisch ausgerichteten Training für Resilienz, ich nenne es deshalb „strategische Resilienz“. Das hört sich kompliziert an, ist es aber nicht. Es bedeutet lediglich, täglich oder zumindest turnusmäßig und regelmäßig gewisse Übungen in den Alltag einzubauen, die der persönlichen Widerstandskraft und dem Wohlbefinden dienen. Die Denke, dass mit Urlaub, Wellness & Co. das alles bewältigt wird, was tagtäglich auf einen einprasselt, halte ich für eine Illusion. Das alltagstaugliche Alltägliche ist es, was uns fit hält. Und da fängt man mal mit dem Optimismus an.

Obwohl ich selbst durchaus kritisch bin in vielerlei Hinsicht, gehe ich immer nach dem Motto „Alles wird gut“ – und das nicht im naiven Sinn, sondern in einem optimistischen Herangehen an die Dinge und an Menschen. Meine Haltung ist auch, dass wenn wir nicht optimistisch und mit Humor viele Dinge betrachten, dann könnten wir ja gleich einpacken.

Auch in Unternehmen sollte viel mehr Optimismus und humorvoller Umgang vorgelebt werden. Ich sehe Humor sogar als einen echten Wachstums-Motor an. Wer weniger pessimistisch ist, tut sich leichter im Umgang mit Veränderung, ist flexibler und kann auch negative Situationen besser wegstecken.

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Deshalb ist mein erster Blog-Post des Jahres 2017 dem Humor und dem Optimismus gewidmet. Lieber einmal mehr gelacht als einmal zu wenig. Gerade in vermeintlich zunehmend schlechteren Zeiten oder zunehmend bedrohlicher wirkenden Situationen hilft Humor. Und das hat nichts mit Naivität zu tun. Auch nichts damit, dass man die Vogel-Strauß-Haltung einnimmt. Vielmehr bringt Humor und Optimismus gerade erst den Mut, auch einmal das zu sagen, was sich so manch einer gar nicht zu trauen sagt: eben wenn  Dinge schief laufen, oder wenn etwas so absolut gar nicht passt oder was auch immer. Optimistische Menschen gehen daher auch mit Kritik und mit Negativem oftmals leichter um. Also ermuntere ich jeden, öfters mal die Gedanken leichter zu machen. Das hat aber nichts mit Positivem Denken zu tun. Ich halte gar nichts davon, dass man ausschließlich positiv denken sollte. Das funktioniert ja auch nicht. Aber man kann Mental-Hygiene betreiben, indem man sich aus negativen Situationen, aber auch von negativen Menschen und auch von den eigenen negativen Gedanken weitestgehend befreit. Auch das hilft für die Stärkung des eigenen Optimismus.

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Und auch wenn es sich komisch anhört: Be-Wegung, das am besten in der Natur, be-wegt auch die eigenen Gedanken. Man lüftet sozusagen aus. Ich bevorzuge hier das Fahrradfahren im Freien. Auch wenn ich etwas Neues an Ideen brauche, und mir gerade mal nichts einfällt. Be-Wegung hilft auch mir, neben meinen Upcycling-Methoden im Kreativ-Bereich, neue Ideen zu kreieren oder aber einfach nur Mental-Hygiene zu betreiben. Dieses „Auslüften“ ist immer wieder erfrischend und hält zugleich fit. Probieren Sie’s mal – wenn etwas nicht weiter geht. Raus aufs Rad. Und das Auto mal stehen lassen.

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Mein innovativer Vorschlag für Unternehmen im Rahmen von Betrieblichem Gesundheitsmanagement:

Anstatt der herkömmlichen Angebote auch mal ausprobieren, betriebseigene Fahrräder in den Fuhrpark zu nehmen und hier ein wöchentliches oder sonstiges turnusmäßiges Angebot mit Fahrradfahren anzubieten. Bereits eine halbe Stunde entlastet den Geist und bringt zusätzliche Energie. Und vielleicht auch etwas Humor.

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In diesem Sinne wünsche ich erst einmal all meinen Blog-Leserinnen und -Lesern ein gutes, gelungenes Neues Jahr!


  • Ähnlicher Artikel zum Thema „Strategische Resilienz“ veröffentlicht von Sabine auf Huffington Post Deutschland (zum Artikel)
  • Warum strategische Resilienz notwendig ist und inwieweit dies mit Altersvorsorge & smartem Einkommen zu tun hat (Life Long Work, Satellite-Core-Modell) (zum Modell)
  • Empfohlene wissenschaftliche Artikel: Psychologie – „Lachen verrät unsere Gefühle“, Gehirn & Geist 1/2016, Seite 60 ff.

Fotorechte: Life Cycle Series,  Bicycle Series , Cloud Rose: © Sabine Hauswirth Germany; Affen, humorvolle Frau: ©fotolia

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