Make it.

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Je komplexer wir unser Leben gestalten, umso schwieriger wird es, es überhaupt hinzukriegen. Auch Motivation und Mut für den nächsten Schritt fällt zunehmend schwerer. Bevor wir vor lauter Digital Overflow vollends in das Nicht-Mehr-Machen-Wollen driften, könnten wir anstatt dessen uns jeden Tag kleine Schritte vornehmen: heute mache ich dieses ……… auf jeden Fall!  Oft sind es gerade die KLEINEN Schritte! Auch die erfordern manchmal Mut.

Wenn unser Leben und unsere Aufgaben voll gepackt sind mit allem Möglichen und Unmöglichen – kein Wunder, dass auch das zunehmend schwerer zu bewältigen ist. Also packen wir es an. Machen wir es leichter. Und lassen uns einfach mal nicht mehr so viel davon beeindrucken, was Andere alles so geschafft haben, sondern muntern wir uns selbst mal auf und erinnern uns daran, dass wir alle einzigartig geboren wurden. Man muss nicht mal talentiert sein – es reicht, wenn wir uns selbst annehmen anstatt grantig mit uns zu sein.

Und da das Leben zwar eigentlich schön ist, so ist es doch bei Jedem immer wieder mit Herausforderungen gespickt, ganz nach dem Motto: das Leben ist kein Ponyhof. Aber da es eben doch ein Ponyhof sein könnte, und wir es halt manchmal vergessen, wäre nur Mut erforderlich, es einfach zu machen. Klingt leicht, ist es aber nicht. Aber es ist Training. Jeder noch so kleine Schritt bringt uns vorwärts. Und das bringt Routine und Übung. Und die Erfahrung, dass Ponyhof auch Spaß machen kann.

Natürlich: von alleine kommt nix. Wenn man den ganzen Tag oder Feierabend oder Wochenende nur am Smartphone oder Fernsehen oder Internet hängt, ist die Zeit zwar auch vorbei gegangen. Aber wie? Produktiv? Haben wir was gelernt? Oder haben wir nur konsumiert?
Das sind wesentliche Fragen – und ohne Selbstkritik keine Selbsterkenntnis.
Machen besteht aus Handlung. Dazu benötig es weder Talent noch ausgesprochene Begabung. Also Ausreden beiseite legen, das Schielen auf Andere genauso. Machen ist Handlung = Lernen. Dazu Pausen und Erfrischung.
Dies geht natürlich nur, wenn man den Rucksack leichter gemacht hat. Wer dem ständigen Höher, Weiter, Schneller folgt, muss es bedienen. Das Bedienen benötigt Energie, Zeit, Geld. Und manchmal kommt dann das Machen zu kurz. Und es bleibt beim Funktionieren.
Dafür ist Zeit und Lebenszeit (Life Time) fast zu kurz.

Und Ausprobieren gehört auch dazu. Vielleicht gibt es immer noch die Glaubenssätze „Du schaffst das nicht“ oder sonstige selbstsabotierende Dinge im Inneren. Und natürlich auch die vielen Hochglanz-Broschüren und Super-Marketing-Kampagnen, vor denen man ja manchmal auch fast schon Angst kriegen kann, so perfekt sind die. Aber: das Leben ist nicht perfekt, sondern immer gerade richtig. Und wenn es noch so hart kommt. Dann gilt umso mehr: Chancen sehen anstatt das Negative – und Ausprobieren und Machen. Und nicht zu viel Geld ausgeben für die ach so vielen Chakka-Veranstaltungen. Chakka hat noch keinem geholfen, außer denjenigen, die daran verdienen.

Wer also erfolgreich nicht unbedingt nur im bisherigen gesellschafltich definierten Sinne (das ändert sich ja gerade)  sein will, wagt den ersten Schritt ins eigene Leben. Und seien es noch so kleine Schritte. Dies bringt jeden weiter und es erweitert den eigenen Horizont. Gleichzeitig werden immer mehr blinde Flecken (im Sinne des Joharis Fenster) aufgedeckt. Je mehr die eigene Arena erweitert wird, ich nenne das ARENA EXPANSION, umso mehr kommt das eigene Potenzial zum Vorschein.

Es benötigt nicht tausende von Motivationstrainern – es benötigt nur den nächsten Schritt.

Und deshalb ist MACHEN – MAKE IT !  für mich Bestandteil einer neuen Form von Altersvorsorge, wo nicht sicher ist, wie unsere Rentensysteme zukünftig funktionieren – step by step, aber MAKE IT!

ZUKUNFT GESTALTEN = Altersvorsorge = Design Yourself!

  1. Gesundheit – hieraus schöpfen wir Kraft und die Fähigkeit, lebenslang zu lernen und zu arbeiten
  2. Beruf/Lernen/Weiterentwicklung/Natur/Arena Expansion – hieraus schöpfen wir das Wissen, das fürs Leben und unsere Potenzial-Entfaltung erforderlich ist
  3. Finanzen/Einkommen – hieraus bedienen wir die finanziellen Erfordernisse unserer Lebens-Gestaltung. Und hier benötigen wir zukünftig innovative Modelle.

Und dies ergibt eines meiner Life Time Modelle, das ich zur Zukunftsgestaltung entwickelt habe, und folgende 5 erforderlichen Schritte:


Bildnachweise: Titelbild Fotolia_29776674, Frau mit Brille Fotolia_33243808_XS, Grafik Ponyhof Fotolia_34585152, Photographics Twitter:  Sabine Hauswirth, Tweeds via Twitter.

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