Motivations-Impulse

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Dinge zum Ende bringen – oder wie Sie auch noch so kleine Vorsätze sinnvoll umsetzen. Dazu benötigt es manchmal einfach auch ein paar Strategien oder Methoden. Einer der Methoden, die ich kennenlernte aus psychologischen Fachzeitschriften ist die „Mental Contrasting with Implementation Intentions“ MCII. Diese Methode kann relativ leicht in den Alltag integriert werden. Sie kann auch in Unternehmens-Trainings ganz leicht integriert werden. Vielleicht hat Ihr Unternehmen eine Ideen- oder Trainings-Werkstatt oder eine sonstige Möglichkeit für persönliche Weiterentwicklung, wo Dinge geübt werden können? Hier ist eine kleine Trainings-Einheit, die ich heute vorschlagen möchte.

Wieder mal nicht motiviert oder ein kleiner Durchhänger? Oder generell ein Motivations-Problem?

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Zwar klingt „mentales Kontrastieren mit Durchführungsvorsätzen“ schwerfällig, die Methode lässt sich aber schnell erlernen. Folgendes Beispiel beschränkt sich auf den Aspekt „mehr Bewegung“, lässt sich aber auch auf andere realistische Ziele wie „gesünder Essen“ anwenden.

  1. Identifizieren Sie „EINEN WUNSCH“ Das ist wichtig für Sie

Fragen Sie, was Sie wirklich wollen. Es sollte etwas, das herausfordernd ist für Sie, aber möglich ist, innerhalb einer bestimmten Frist zu erreichen. Zum Beispiel, immer gut Sprechen bei Business-Präsentationen.

Oder: mehr Sport treiben Oder: weniger Süßes essen:

  1. Denken Sie an das beste Ergebnis Sie assoziieren mit der Erreichung Ihrer Ziele.

Die erste Phase dient also dazu, starke Ziele zu entwickeln. Hierbei müssen Sie sich einige gewünschte positive Ergebnisse ausmalen, die Sie mit der Erfüllung Ihres Ziels „mindestens fünfmal die Woche 30 Minuten Sport treiben“ verbinden. Beispielsweise mehr Ausdauer; Übergewicht abbauen; Blutdruck senken; Rückenschmerzen vermeiden.

  1. Identifizieren Sie die Hindernisse auf dem Weg.

Anschließend überlegen Sie sich, welche wichtigen Hindernisse Ihrem Ziel entgegenstehen können. Darunter fallen etwa „zu müde nach der Arbeit“, „Abendessen mit Freunden“ oder „interessante Fernsehsendung“. Es liegt allein an Ihnen, nicht am Chef, an Ihrer Umgebung oder sonst irgendetwas.

Formulieren Sie daher alle Hindernisse auf Ihrem Weg.

  1. Einen Plan formulieren/Maßnahmen für das Überwinden der Hindernisse:

Sobald Sie die Ziele und die wichtigsten Hindernisse erfasst haben, überlegen Sie sich konkret, wie Sie die Hindernisse überwinden. Formulieren Sie Ihre Lösungen idealerweise als Wenn-Dann-Sätze. Wenn Sie eine interessante Fernsehsendung sehen wollen, dann gehen Sie an diesem Tag vor der Arbeit eine halbe Stunde joggen.

Als nächstes überlegen Sie, wie Sie den Hindernissen vorbeugen können. Wenn Sie eigentlich täglich eine Fernsehserie vom Sport abhält, dann zeichnen Sie diese auf. So müssen Sie Ihren Tagesablauf nicht von der Glotze diktieren lassen.

Zu guter Letzt lassen Sie mögliche Hindernisse außen vor und überlegen sich, wann und wo Sie handeln – sprich Sport treiben – wollen. Im konkreten Beispiel: Gehen Sie direkt nach der Arbeit ins Fitnessstudio.

WENN-DANN-BEISPIELE:  „Wenn ich nervös bin, dann werde ich mich an meine anderen erfolgreichen  Präsentationen aus der Vergangenheit erinnern,“ oder „Wenn ich Angst habe wichtige Punkte zu vergessen, dann werde ich mehr Zeit für die Vorbereitung meiner Bemerkungen oder eine Karteikarte mit Schlüsselwörter zu meinem Gedächtnis anlegen. “ „Wenn ich den Fernseher anmachen möchte, dann mache ich erst einmal einen kurzen Spaziergang in meiner Wohnung“ „Wenn ich Feierabend habe und zuhause zu müde wäre, gehe ich gleich anschließend ins Fitness-Studio.“


Fotonachweis: (C) Fotolia

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