Spuren hinterlassen

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Unser Profil, unser Image sind das, was wir hinterlassen: als Erbe, als EIN-Druck, als Bild. Deshalb erscheint es mir sehr wichtig, dass unser Profil und das, was wir nach außen hin darstellen wollen, auch exakt unserem Profil entspricht. Unser Profil kann nur von uns selbst stammen. Es kann nicht marketing-technisch geformt oder verformt werden. Sonst sind wir nicht echt.

Ich habe beispielsweise in der Zeit nach meinem Ausstieg aus der Finanzbranche lange gebraucht, um mich neu zu formieren. Mein Profil zu erneuern, nein, überhaupt zu erkennen. Und mein Image entsprechend neu aufzubauen. Das ist als Selbständige/r wichtig.

Ich halte es aber für wichtig, sich diese Zeit zuzugestehen. Jede Phase der Erneuerung oder Neu-Erfindung benötigt Zeit. Und Perfektionismus ist lediglich Marketing. Aber nicht authentisches Marketing.

Von heute auf morgen neu: das geht nicht. Wenn man sich entschieden hat, etwas zu reduzieren – in meinem Fall waren es bürokratische und gesetzgeberische sowie finanzmarktpolitische Begebenheiten, die ich nicht mehr wollte – dann kostet das IMMER einen Preis. Dessen muss man sich bewusst sein und dazu muss man bereit sein. Ansonsten muss man in dem Fahrwasser bleiben, in dem man ist. Da gibt es kein Schlecht oder Gut. Es ist eben immer nur eine Entscheidung.

Entscheidend scheint mir aber immer nur sein, dass Du sein solltest, der Du zu sein wünschst. PROFIL und ABDRUCK im Sand sind hier nur Synonym für Authentizität und Nachvollziehbarkeit. Sei also echt. Und schau nach, welche Profiltiefe in Dir steckt. Sie ist Dein „Uniqueness Design“ – und wird immer noch mit Arroganz bei manchen Leuten falsch verstanden. Doch zu dem Thema habe viel geschrieben in meinem Satellite-Core-Modell, das ich als innovatives Einkommens- und Geschäftsmodell entwickelte. Hier geht es nicht nur um Authentizität, sondern auch um Nicht-Kopierbarkeit.

Gleichzeitig muss man mit sehr viel Be-Wertung auskommen – wenn Du Deinen inneren Reichtum zeigst, wird da immer mal vorschnell etwas über-interpretiert, was ich einfach einmal in meine Webseite integriert habe: zum Nachdenken, zum Re-Thinking von Be-Wertung. Marketing kann eine Story sein, sie kann Dich aber einfach auch nur in Deiner Persönlichkeit, Deiner Fülle und Deinem Potenzial darstellen. Ich habe mich für Letzteres entschieden beim Marketing, egal, was Andere darüber denken.


Bildnachweis: Grafik Sabine Hauswirth

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