Was ist Querdenken?

on

Die Bezeichnung ‚Querdenker‘ führt auch heute noch bei vielen Menschen zu Irritationen, weil weder unser Schulsystem noch herkömmliche Trainings-Methoden, die üblicherweise auch als ‚Frontalunterricht‘ bezeichnet werden, weil vorne jemand etwas referiert und die Teilnehmer oder Schüler das Gesprochene aufnehmen und verwerten, dies vermitteln. Dieses wenig auf die Sinne hin orientierte Lernen hat auch seine Berechtigung, sollte aber erweitert werden durch Kreativitäts-Training sowie dem Training aller Sinne (Sehen, (Be-)Greifen/Fühlen, Hören, Riechen, Schmecken). Warum? Weil genau das vernetztes Denken fördert, was nichts Anderes ist als das sogenannte ‚Laterale Denken‘.

Querdenken hat also ganz einfach nur mit dem sogenannten ‚lateralen Denken‘ zu tun. Oder auch bekannt als vernetztes Denken.  Da ich nichts von allzu komplizierten und insbesondere nicht alltagstauglichen Techniken halte, die dieses vernetzte Denken fördern, biete ich hier in meinem Magazin immer wieder alltagstaugliche  Techniken zum Nachmachen für Zuhause oder im Beruf an.  Da es meines Erachtens mittlerweile viel zu viele Angebote auf dem Markt gibt, wo man nicht weiß, wer dahinter steht, rege ich an, höchstqualifizierte und bewährte Trainings-Partner zu wählen.  Ich selbst habe mich aus dem Seminar- oderTrainings-Geschäft größtenteils verabschiedet, und berate lediglich, entsprechende von mir entwickelte Modelle im Unternehmen zu implementieren, deren Rahmen man selbst ausfüllt (Design on Frame). Warum?

  1. Überall dort, wo eine Bedienungsanleitung vorgegeben wird, fehlt die Individualisierung und die Anpassung an das jeweilige Unternehmen.
  2. Wo in Unternehmen nicht die entsprechende Kreativität vorliegt, weil es bisher einfach nicht erforderlich war oder zum Tagesgeschäft gehörte: Kreativitätstraining macht Sinn, um Mitarbeiter zu befähigen, flexibel zu werden oder zu bleiben. Entsprechende Trainings-Stationen oder sonstige Möglichkeiten anzubieten ermöglichen das.
  3. Ohne Kreativität kein Ideenreichtum.
  4. Ohne Ideenreichtum keine wirkliche Innovation im Unternehmen.
  5. Ohne Innovation keine Flexibilität.
  6. Ohne Flexibilität keine adaptiv-situative Anpassung an Veränderungsprozesse. Anpassung im Sinne von resilientem Umgang mit Veränderungen, die von Außen auf einen zukommen, z.B. plötzliche Arbeitslosigkeit, Wegfall einer ganzen Branche mit anschließender beruflicher Neu-Orientierung, Geschäftsmodell ist nicht mehr aktuell/gut genug/nachgefragt/ohne Wachstum und viele andere Möglichkeiten, wo man mit Anpassung reagieren muss – und mit entsprechender Resilienz und Flexibilität
  7. Ohne Querdenken und Verbindung keine Bindung – Bindung beginnt im Gehirn. Ich glaube, wir benötigen mehr denn je gute und qualitative Bindung in unserer Zivilisations-Gesellschaft: je oberflächlicher die digitalen Verbindungen  und auch die globalisierten Verbindungen werden, umso mehr benötigt es Bindung vor Ort und in Echtzeit – das bietet Regionalität, also Bindungen persönlich und direkt vor Ort.

Warum schreibe ich das? Ich bin wahrscheinlich einer der Präzedenzfälle, die am eigenen Beispiel erleben durften, was es heißt, wenn eine ganze Branche am Abgrund steht – in diesem Fall war es die Finanzbranche. Nun gehörte ich nicht zu denjenigen Unternehmerinnen, die ein großes Unternehmen hatten und höhere gesetzliche Vorgaben einfach mal so nebenbei bewältigen konnten. Zugleich war klar, dass das Vertrauen in die Branche so stark gesunken war, dass das Geschäft mittel- bis langfristig selbst mit gutem Ruf keine wirklichen  Wachstumsmöglichkeiten mehr bot. Die Konsequenz war also Neu-Orientierung. Ich empfand dies zunächst als Katastrophe, begriff es dann aber als Chance für persönliche und berufliche Neu-Entwicklung. Gut, dass ich nicht vorher wusste, was auf mich zukam.

Sich nach vorne zu bewegen bedeutete in diesem Falle – sich vollkommen neu erfinden zu müssen. Dabei sich selbst treu zu bleiben, Fehler zu machen auf dem Weg der Neuerfindung, Ideen zu verwerfen oder zu verändern, die nicht ankamen oder angenommen wurden – und so einen Weg eingeschlagen zu haben, der zugleich mit den Herausforderungen der digitalen Transformation umzugehen hatte. Doch wie war und ist es möglich, sich selbst  neu zu erfinden, aus Fehlern Chancen zu machen, aus Ideen etwas zu schaffen und zu gestalten, kreative Ideen auch umzusetzen? Ganz einfach: indem ich mich der Herausforderung stellte und darauf vertraute, dass ich es schaffen würde und wiederum das Wissen, dass es durchaus auch ein harter Weg werden könnte. Dieses Chakka so mancher Motivations-Redner, alles ginge ganz einfach und insbesondere sofort, geht leider an unserem menschlichen Gehirn, unserem Erfahrungsgedächtnis sowie unseren angelegten Grund-Bedürfnissen, die es in Einklang zu bringen bräuchte, vorbei. Die Entscheidung, ob ich groß in die Speaker-Szene eintreten wollte, war in dem Moment blitzartig gefällt, als ich so manche Speaker-Veranstaltung besuchte, um danach festzustellen, dass ich das einfach nicht bin. Ich mag niemandem erzählen, WIE es geht, um es selbst dann nicht zu tun. Und ich denke, die Zeit des Redens ist vorbei, weil wir alle ins Handeln kommen müssen. Ich mag Tools sowie einen Rahmen in die Hand geben, damit es dann SELBST ausgeführt und gefüllt wird. Dafür bin ich viel zu sehr Mensch mit all meinen Fehlern und Schwächen. Ich finde Impulse für Entwicklung vollkommen ausreichend – den Rest macht jeder selbst und den Weg muss auch jeder selbst gehen. Wie sagte Maria Montessori so schön in all ihren pädagogischen Ansätzen: „Hilf mir, es selbst zu tun.“ Und genau um das geht es. Die Befähigung, etwas selbst hinzubekommen, kann man lernen. Und die Befähigung für Laterales Denken, also Querdenken, auch. Die zunehmende Abkehr unseres Bildungs-Systems von Lateralem Denken schafft zunehmend neue Organisationen wie beispielsweise die Freilerner, die sich nun in ihrer Bindung des herkömmlichen Bildungs-Systems auch abkoppeln. Vielleicht braucht es gerade auch solch exotischen Querdenker, die sich ganz anders auf den Weg machen, um ganzheitliches Lernen und Selbstbestimmung zu ermöglichen. Um uns vielleicht auch endlich aufzuwecken, wie fragil und zerbrechlich unser System geworden ist und wie sehr wir anfällig für Verführer jeglicher Art geworden sind, weil wir immer mehr aus der Ganzheitlichkeit und unserer Natur herausfallen. Querdenken würde aber auch hier helfen, um kritisch genug und dabei ohne Zerstörungs-Tendenz zu handeln. Reduktion in allen Bereichen wäre genauso hilfreich – denn ein Weiter so kann uns zerstören.

Was bedeutete also Querdenken in dem Zusammenhang und was hat das mit lateralem Denken zu tun? Laterales Denken, auch Querdenken genannt, wird durch die Synchronisation beider Gehirnhälften bewegt. Größtenteils einfache Methoden, dies hinzukriegen, ohne ein Seminar besuchen zu müssen. Hier ein paar der Möglichkeiten, so wie ich es sehe. Sie sind einzeln oder in Kombination anwendbar – alles ginge ja für fast niemanden auf dieser Welt zeitlich umzusetzen. Die Liste ist beispielhaft und insbesondere nicht abschließend – sie ist das, was ich persönlich selbst für mich und auch nicht abschließend nutze, mal mehr und mal weniger, je nachdem, wie ich es zeitlich schaffe. Auch die genannten Coaches sollen nicht die vielen anderen guten Coaches und Trainer aushebeln, nur weil sie hier nicht aufgeführt sind. Es gibt genügend gute Leute, aber auf die muss jeder dann auch selbst kommen. Ich plädiere immer für intuitive Entscheidung, also das, was einen gefühlsmäßig am meisten anspricht und gefällt und empfehle auch nur das, was ich selbst ausprobiert habe. Aus der Finanzbranche habe ich insbesondere auch etwas gelernt, was ich auf alles übertragen kann: Risikomanagement – das Streuen unterschiedlicher Möglichkeiten, Assets und das Sich-Nicht-Abhängig-Machen von einer Methode oder einem Coach oder Trainer. Das bannt das Risiko und erhöht die Chancen. Denn jede Lebens- und Berufsphase hat unterschiedliche Anforderungen und damit auch unterschiedliche Tools und Unterstützungen. Was immer dabei sein sollte: Natur-Erfahrung und Bewegung. Hier also meine Tipps heute:

  1.  Stetige Übung in unterschiedlichen Bereichen, die all unsere Sinne benötigen – für jedes unserer Sinne gibt es im Gehirn unterschiedliche Areale, die benötigt werden.  Somit fallen wir aus der Einseitigkeit heraus und kommen in vernetztes, auch laterales Denken und Handeln. Ich bin keine Gehirnforscherin, lese aber fast ausschließlich naturwissenschaftliche Literatur(siehe Beispiele im Quellen-Nachweis weiter unten) zum Thema und bilde mich so immer fort, um auf dem Laufenden zu bleiben
  2. Unsere Sinne können wir alltagstauglich nutzen: Kochen, Backen, Singen, Lachen, Lesen, Handwerken, Gärtnern, Musik machen, Tanzen, Sport oder Bewegung überhaupt, Nähen, Fotografieren und so vieles mehr
  3. Kreativitätstechniken anwenden oder selbst erfinden – wir sind alle kreativ geboren, wir müssen nur wieder unser Potenzial hervorholen: wer sich einmal auf den Weg gemacht hat, braucht niemanden mehr, der es einem vormacht. Ich finde, Fotografieren ist ein optimaler Weg für jedermann und jedefrau, sich laterales Denken selbst beizubringen. Gezieltes visuelles Training ist gezieltes Üben von Perspektiv-Wechsel und zugleich Kreativitäts-Training. Da kann sich jeder selbst dabei anleiten, auch wieder die Sinne zu schulen und dabei ins Fühlen zu kommen.
  4. Sport überhaupt – ganz ohne Leistungsdenken erst einmal. Und wer mehr mag, kann dann auch an seine Grenzen herangehen.
  5. Meditation – es gibt viele Bücher, die einem die Vorteile von Meditation erklären. Meditation ermöglicht ein achtsames Gehirn und bringt Entschleunigung – wie man an dieses Thema herankommt, muss jeder selbst für sich herausfinden
  6. Radfahren – ist das beste und einfachste Mittel zur Synchronisation beider Gehirnhälften. Es gibt dazu viele wissenschaftliche Untersuchungen, die belegen, dass wir hier aufgrund dessen, dass wir Balance halten müssen über unseren Gleichgewichts-Sinn, wir zugleich unsere Gehirnhälften verbinden – und damit wiederum ‚laterales Denken‘ ermöglichen. Die Querverbindung im Gehirn ist nichts Anderes als die Bedeutung von ‚lateral‘
  7. kinetische Übungen – die LifeKinetik® von Horst Lutz oder Felix Neureuther sind ein Beispiel dafür, was man für laterales Denken zusätzlich üben kann, indem man ganz gezielt Bewegung in den Alltag einbauen kann. Gerade aus dem Profi-Sport-Bereich können wir sehr viel übernehmen und in den Alltag integrieren.
  8. Motto-Ziele entwickeln nach dem ZRM®-Training nach Maja Storch & Frank Krause benötigen ebenso die Querverbindungen im Gehirn und Körper-Bezug durch somatische Marker – in einem Seminar und in vielen Büchern von Maja Storch habe ich die hohe Qualität der Entwicklung von Motto-Zielen, gerade angesichts komplexer Aufgabenstellungen und hoher motivationaler Ziele, erlernt und denke, dass wir das in Zukunft immer mehr benötigen, weil Komplexität für jeden von uns zunimmt
  9. Natur-Erleben: Natur ist dafür bekannt, dass sie dem Menschen in jeder Hinsicht gut tut. Was viele nicht wissen ist, dass natürliche Antibiotika beispielsweise von Bäumen produziert werden, die uns Menschen Stress reduzieren lassen und in Balance bringen. Die Japaner machten es uns schon vor Jahrzehnten vor: sie machten ganz gezielt für ihre Bevölkerung und Mitarbeiter sogenannte ‚Forest Bathing‘-Programme – die nichts Anderes darstellten als das einfache Wandern oder Sich-Bewegen in Pärken und Gärten, in denen Bäume stehen. Ganz ohne Selbst-Optimierung oder Wettbewerbs-Gedanke, hier ging es immer nur um das So-Sein
  10. als Last-But-Not-Least und Fazit zugleich kann ich nur sagen: wir benötigen Zeit und Raum – Training benötigt Zeit, Training benötigt Raum. In einer Dauer-Tretmühle haben wir weder Zeit noch Raum. Wir übersehen dabei nicht nur das Wesentliche, sondern entwickeln uns als Mensch nicht weiter. Ich mache deshalb keine kurzzeitigen Engagements in Unternehmen mehr, sondern arbeite im Beratungs-Bereich ausschließlich langfristig, weil mein gesamtes Angebot auf Entwicklung ausgerichtet ist und ich der Subito-Gesellschaft keinerlei Spielraum geben möchte: wer Mensch bleiben will und wer gesunde Autonomie und Identität entwickeln oder bewahren möchte, kommt um ZEIT und RAUM, den es für Entwicklung benötigt, nicht umhin. All diejenigen, die meinen, dass Veränderung und Persönlichkeitsentwicklung, wozu auch laterales Denken = Querdenken, gehört, über Nacht geschehen, sage ich immer wieder: das kann man vergessen, denn das sind wir Menschen nicht. Entwicklung beginnt im Kopf = Gehirn und nur durch stetiges, selbstbestimmtes Training verändern wir uns. Wenn wir es richtig machen, und uns selbst wieder die Möglichkeit geben, vieles auch einmal erst auszuprobieren und Fehler zu machen, dann kommen wir aus der reinen Linkshirn-Hälftigkeit heraus und beginnen, laterales Denken in alle unsere Bereiche einzubauen: damit werden wir Querdenker und damit werden wir einfallsreicher, flexibler und lassen uns so schnell auch von keinem mehr Märchen erzählen.

Das World Economic Forum in der Schweiz stellt seit vielen Jahren die Tatsache fest, dass es bereits 2020 neben der Lösung von Komplexitäts-Aufgaben auch die Kreativität als Zukunfts-Skills von Mitarbeitern benötigt. Wir sollten deshalb die Kreativität als eine der zwingenden Aufgaben im Privatleben und in Unternehmen ansehen und diese als obersten Topic einstufen. So sehe ich das zumindest. Warum? Künstliche Intelligenz wird zunehmend Aufgaben in Berufen übernehmen, die dann auch nicht mehr benötigt werden. Ohne Kreativität, die wiederum laterales Denken fördert, werden wir Einfallsreichtum und Innovation in den Unternehmen nicht genügend selbst produzieren können. Aber das wird immer mehr benötigt. Querdenken durch Kreativität für komplexe Aufgabenstellungen wird damit zum Faktor für Wachstum. Ich nenne das die ‚Schatzkiste im Unternehmen‘ heben – Treasure Value. Beratungs-Unternehmen von Außen werden immer mehr Probleme haben, die zunehmenden Anforderungen in Unternehmen zu ‚beraten‘. So wie ich das sehe, werden Innovation, Flexibilität und Geschwindigkeit nur noch IM Unternehmen selbst hergestellt werden können. Reine Strategie und Beratung werden hier nicht mehr hilfreich sein können. Die Kombination wird es ausmachen. Und die wird durch dauerndes und sukzessives Training der Mitarbeiter IM Unternehmen machbar sein.

Wenn wir meinen, mit ein paar Seminaren sei es getan, dann irren wir uns: vernetztes Denken, das erkanntermaßen zu Einfallsreichtum und Flexibilität, aber auch Resilienz führt, und das wiederum zur Befähigung zur Lösung komplexer Probleme oder Sachverhalte, geschieht durch Training. Ich trainiere schon mein ganzes Leben, mal mehr und mal weniger. Deshalb betone ich auch immer wieder, dass Change Management und Innovationskultur sowie Kreativität nur durch das Einräumen von Entwicklungs-Zeit geschehen kann. Die Unternehmen, die das wissen, tun es schon längst. Die Unternehmen, die diesen Zug verpassen, werden irgendwann umdenken müssen. Am besten lateral.

Meine eigene Geschichte, die in den letzten Jahren einem Geschäfts-Neuaufbau unter schwierigen Bedingungen und dennoch hoher Motivation entsprach, zeigte mir unaufhörlich und immer wieder: ohne entsprechende Vorbereitung und ohne qualifizierte, zum großen Teil auch autodidaktische, Trainings all der vielen Jahre zuvor hätte ich es nicht geschafft. Diejenigen, die meinen, das sei jetzt zu privat, denen sage ich ’nein‘. Ich lege normalerweise sehr viel Wert auf Privatheit. Aber ich sage ganz einfach: wir werden mit dem Wegfall vieler Branchen in der Zukunft noch Einiges erleben und das kann jeden treffen, sich etwas Neues überlegen zu müssen und dabei auch kämpfen zu müssen. Ich zeige mit meiner eigenen Story auf, dass deshalb gerade Einfallsreichtum und Flexibilität wichtiger denn je werden und auch das bedingungslose Grundeinkommen. Vieles wird nicht mehr so sein wie bisher: wir haben einen Beruf, der hält 15 Jahre und dann machen wir etwas Neues. Nein, so wird es nicht mehr sein. Ich stehe zu dem, dass digitale Transformation schlicht und einfach so vieles hinweg fegen wird, dass wir uns heute vieles noch nicht vorstellen können. Aber um mich geht es hier nicht, ich beschreibe lediglich anhand ein paar Beispielen eigener Erfahrungen, wie hilfreich für Entwicklung und Resilienz ganzheitliches Training sein kann und warum ich persönlich auch davon überzeugt bin, dass es in Unternehmen so wichtig ist, dies Mitarbeitern zur Verfügung zu stellen: das Zeitalter der digitalen Transformation bringt die Veränderungsprozesse so schnell, und weitere Branchen werden wegbrechen, sodass Menschen und dementsprechend Mitarbeiter ohne flexibles und resilientes und dabei zugleich stabiles Fundament ins Wanken geraten werden. Und damit auch die  Unternehmen.

Doch ich bin und bleibe trotz vieler Negativ-Szenarios Optimistin: wenn wir kluge und über den Tellerrand hinausschauende Entscheidungen treffen, dabei nicht nur unseren Verstand, sondern auch unser Gefühl und damit unsere Sinne einsetzen, werden wir die digitale Transformation als Chance nutzen können und dabei Mensch bleiben.


Quellen: Horst Lutz – LifeKinetik; Felix Neureuther – LifeKinetik (mit Horst Lutz) ; Laterales Denken in ‚Gehirn & Geist‘; Maja Storch in ‚Journal of Dynamic Decision Making‘: Rohe et al.: Goal Setting and Complex Problem Solving; René Meier & Maja Storch ‚Körper und Bewegung als Ressource nutzen‚ (ZRM & Embodiment); Sabine Hauswirth ‚Glück ist Knäckebrot‘, ‚Satellite-Core-Modell‘ als Trainings-Rahmen für Mitarbeiter; Studie über Gesundheit & Fahrradfahren, in ADFC/Allgemeiner Deutscher Fahrradclub; Entwicklung und Selbstorganisation als Weg: Reformpädagogik Maria Montessori: Profil der Montessori-Pädagogik; Über Zeit und Raum und die sogen. Zeitdilatation/Quelle: Wikipedia; Wirkungen von Meditation/Quelle: Wikipedia; Ziel ist nicht gleich Ziel oder Warum Chakka nicht hilft
Bildnachweis: PhotoGraphics Sabine Hauswirth Germany; Junge Leute Fotolia_5169816;
Transparenznachweis: in diesem Blog-Beitrag gemachte Hinweise, Empfehlungen, Links zu Büchern, Autoren, Methoden oder Quellen sind weder gesponsort noch durch Werbe-Provision (z.B.  Amazon PartnerNet) finanziert. Zukünftig wird nach 1-jähriger Testphase von Influencer Marketing die Phase beendet und keinerlei gesponserter Beitrag mehr geschrieben: die Gefahr von Verstrickung und Missbrauch sehe ich im Nachhinein viel zu groß an, insbesondere weil man nie wirklich weiß, wer hinter einem Unternehmen steht. Die bisherigen Produkttests machten mir viel Spaß, aber dabei belasse ich es auch. ‚Markenbotschafter im Unternehmen‘ und ‚Regionaler Markenbotschafter‘ aufgrund persönlicher Nähe und Bindung empfinde ich als die besseren Methoden, um eine Marke sinnvoll zu präsentieren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.